Netzwerk Forst und Holz Unterfranken e.V.

 

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19. April 2012

MSP-Expo in Lohr

Pressemitteilung von pro Holz Bayern und dem Netzwerk Forst und Holz Unterfranken e.V.

Die Würfel für heimisches Holz sind gefallen

„Unser heimisches Laubholz ist unser unterfränkisches Gold.“ Das meint nicht nur Christoph Groetsch, Geschäftsführer des Vereines Netzwerk Forst und Holz Unterfranken, sondern auch Landrat Thomas Schiebel und Bürgermeister Ernst Prüße. Die beiden Politiker besuchten den gemeinsamen Stand von pro Holz Bayern und dem Netzwerk Forst und Holz Unterfranken während der MSP-Expo in Lohr.

Die Politik schaut auf den Wald in Unterfranken. Landrat Thomas Schiebel und Ernst Prüße, Bürgermeister von Lohr, bekamen den Würfel überreicht, der sichtbar macht, was Wald und Holz für Unterfranken bedeuten: „Zukunft, Leben, Klima und Wirtschaft“ sind nur einige der Kernaussagen, die über dieses Würfelsymbol transportiert werden.

Um Wald, Holz und die heimische Wirtschaft zu fördern, hat sich in Unterfranken ein neues Netzwerk der Forst- und Holzwirtschaft gegründet. „Unsere Aufgabe ist es, die wertvolle Ressource Holz aus unseren heimischen Wäldern professionell und effektiv zu vermarkten und damit die regionale Wirtschaft zu stärken und auszubauen“, sagte Christoph Groetsch. „Wir wollen dabei die Chancen nutzen, die sich aus der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette Holz, mit den beteiligten Kommunen, den Fachleuten aus der Forschung an den Hochschulen und mit den Entscheidern aus der Politik ergeben. Im Sektor Forst und Holz arbeiten Waldbesitzer und Sägewerker, Zimmerer, Schreiner und viele Industrien. Auch die Gemeinden und Landkreise haben etwas davon, wenn diese Kette gut funktioniert. Wir fördern die Zusammenarbeit und damit den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Erfolg aller Beteiligten“.

Gemeinsam mit pro Holz Bayern wird das Netzwerk Forst und Holz Unterfranken unter anderem Fachtagungen veranstalten sowie gemeinschaftliche Produktentwicklungen und firmenübergreifende Forschungsprojekte koordinieren.

In Unterfranken wird man in Zukunft dem Thema Laubholz besondere Aufmerksamkeit schenken müssen. Denn Unterfranken ist der einzige Regierungsbezirk in Bayern, der von Laubbäumen dominiert wird. Umso erfreulicher, dass bereits viele innovative Ansätze in der Ausstellung zu sehen waren. „Denn unsere Unternehmer machen was aus unserem Holz. Sie sind innovativ und lassen sich Produkte einfallen, die auf dem Markt gute Chancen haben“, ist von Christoph Groetsch zu hören. Die Firma OWI ist kürzlich mit Thermoholzfassaden aus Buchenholz in die Öffentlichkeit getreten. Aber auch das neu entwickelte Buchenfurnierschichtholz der Firma Pollmeier oder die als Schokowood bekannten geräucherten Furniere von der Firma Mehling & Wiesmann vermittelten den Besuchern einen breiten Querschnitt neuer Einsatzmöglichkeiten.

Landrat Thomas Schiebel, Geschäftsführer Christoph Groetsch und Bürgermeister Ernst Prüße am Messestand (von rechts)Christoph Groetsch (Geschäftsführer)am gemeinsamen Messestand des Netzwerkes Forst und Holz Unterfranken und pro Holz Bayern auf der MSP-Expo in Lohr